lieber wütend als depressed (31.08.-04.09.22)

Vom Bombenlegen zum Scheißeschmeißen: Links-sein heißt Scheitern.

 

lieber wütend als depressed ist der Versuch, im Spiegel der Vergangenheit die Überforderung des Heute zu sehen. Das Stück unterzieht linken Aktivismus einer Prüfung, indem es ihn mit der Radikalität der RAF vergleicht. Anders: Wäre Ulrike Meinhof nicht tot, hätte sie bestimmt viele Follower:innen. Aber würden die auch schießen?


Das Publikum befindet sich in einem lebendigen Museum. Fünf Räume werden kontinuierlich bespielt. Sie zeigen Fragmente aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.  Die Zuschauer:innen können selbst bestimmen, wie viel Zeit sie in jedem Raum verbringen und ob sie mit den Figuren in deren Habitat interagieren wollen. Am Ende steht die Entscheidung: Revolution oder Resignation?

Eine Koproduktion von Parasites Ensemble e.V. und studiobühneköln, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Konzept/Regie/Spiel: Parasites Ensemble

Produktionsassistenz: Anna Casters

Dramaturgie: Isabella Kolb

Technik: Lena Schleicher Baltrusch

Musik: Simon Axler

Foto: Aslı Özçelik

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