FREEDOM2020

Wie unfrei musst Du sein, um Dir ein gewisses Maß an Freiheit erlauben zu können?
Wie frei kannst Du sein, ohne dafür mit Unfreiheit bezahlen zu müssen?
Wer bestimmt, wie frei Du sein kannst und wie unfrei du sein musst?

Sich verbiegen, sich verkaufen, sich selbst belügen, um in einem unfreien System nicht nur zu bestehen, sondern es auch zu etwas zu bringen.
Zu was? Zu Ruhm und Ehre, Money und Fame! Warum? Endlich frei sein, Dein Ding machen, endlich mal Du selbst sein können! Hol Dir die Anerkennung, die Du verdienst!
Und auf dem Weg dahin zig mächtigeren Menschen in den Arsch kriechen, sich einschleimen und connecten, was das Zeug hält! Yeah!!

Wie viel ist Deine Freiheit dann noch wert?

Eine Koproduktion mit der studiobühneköln im Auftrag von „west off 2020 – Theaternetzwerk Rheinland“, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Kulturämter der Städte Bonn, Köln und Düsseldorf.

Assistenz: Isabella Kolb
Dramaturgie: Tim Mrosek
Mentor: Norman Grotegut
Lichtdesign & Bühnenbild: Alexander Olchawa

Musik: Simon Axler

Komparserie: Sabrina Schluchter & Hilaria Wurzelpfriem

Aus Prinzip Tra$h

Anstatt unsere Performance "Im Zweifelsfall Tra$h" in ihrer Brillanz zu würdigen, wagte man es, eine Meta-Performance zu performen. Dies widerspricht den Prinzipien des Parasites Ensembles, denn sie haben noch nie (!) kassiert.

Die grandiosen Performer*innen haben sich darum entschlossen, diesem Treiben mit einer Meta-Meta-Performance ("React To React To" im Volksmund) Einhalt zu gebieten. Es geht um die Freiheit der Kunst. Alerta!

 

Unser Interview "Im Zweifelsfall Tra$h" wurde im Rahmen des "fünfminuten"-Festivals der studiobühneköln am 30.04.2020 live auf Youtube ausgestrahlt. Unser besonderer Dank für die diesbezügliche Meta-Performance "Aus Versehen Tra$h" gilt den grandiosen Performer*innen Daniel Schüßler, Janina Warnksinn und Sascha Förster. Unsere diesbezügliche Meta-Meta-Performance "Aus Prinzip Tra$h" entstand während des Corporate Hu$tles in Büderich.

Das Motto ist Agonie

Kann ein Virus sich fünfzehnminuten innerhalb einer kritischen Masse ausbreiten? Oder wird er dagegen binnen dieser Zeit ausgemerzt?

Was lohnt sich mehr, Teil des Problems oder Teil der Lösung zu sein? Gibt es wahre Gewinner oder nur illusionäre Verlierer?
Unsere Performance auf dem "fünfzehnminuten"-Festival am 11.01.2020 in der studiobühneköln:

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BLACK FRIDAY

Am 29.11.2019 zum Black Friday sind wir auf die Schildergasse in Köln gezogen, um ein unbezahlbares Unikat öffentlich zu versteigern:

Unser hauseigenes Readymade, entstanden in Zusammenarbeit mit dem britischen Streetart-Künstler Banksy!

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Sulamith

„Wer ist sie, die hervorbricht wie die Morgenröte, schön wie der Mond, klar wie die Sonne, gewaltig wie ein Heer?“ (Hohelied 6:10).

Tony und Olive wollen gemeinsam eine erinnerungswürdige Nacht verbringen. Der Abend scheint perfekt, doch sie sind nicht allein. Etwas lauert in den Ecken und heftet sich dicht an ihre Fersen: Verflossene Liebschaften, gebrochene Herzen – es sind die Geister der Vergangenheit, die nicht in Vergessenheit geraten wollen. Begleitet werden sie von den Liebesliedern Salomos an die Fürstentochter Sulamith. Die Lieder erzählen eine wirre Geschichte des Suchens und Findens zweier Menschen, deren lustvolle Körperbeschreibungen das Narrativ durchziehen. Mit den Figuren fragen wir uns: Wie können wir einander noch nahe kommen, wenn wir merken, dass es keinen Reset-Button gibt? Wie kann Begegnung noch bedeutsam sein? Werden die Geister von allein verschwinden? Und wenn nicht: Wie werden wir sie los?

 

Sulamith ist eine Inszenierung zwischen Text und Tanz, eine Geschichte über das Suchen und Finden und eine Hommage an unsere Körper, über die wir uns vergewissern wollen, dass wir noch fähig sind, zu fühlen.

„UniBühne“ ist das Label für unabhängige studentische Theaterinitiativen, unterstützt durch die Universität zu Köln.

 

mit:

Julia Jill Morawe

Jan van Putten 

Stella Anaïs Kretschmer

Tom Tautorus

Laelle Makazu

Text & Regie: Samira Clausius

Assistenz: Marie Sophie Gottschalk & Ira

Choreografie: Laelle Makazu

Lichtdesign: Alexander Olchawa

Fotos & Videos: Yves Sanwidi

Gefördert von der UzK, dem AStA der UzK, der Theaterakademie Köln und Fairhüterli.

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die lange nacht der dialektik

Alle fragen - wir nicht.

Alle suchen - wir nicht.

Alle verzweifeln - wir nicht.

Alle antworten - wir nicht.

ALLE JAMMERN ÜBER DIALEKTIK -

WIR NICHT!

Ein Online-Happening des Parasites Ensembles und seinen Freund*innen.

Von 19-7 Uhr haben wir die Dialektik der Aufklärung von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno im Livestream auf diversen sozialen Medien vor- und durchgelesen.

To be continued...

Parasites Ensemble e.V. | Theater & Performance