


HEAL - Transforming Life.
Jan 26 in der Galerie DREI, Köln
Jul 26 im eunoia Theater, Mülheim an der Ruhr
Tritt ein in eine bessere Welt!
“Lange haben wir die Erde ausgebeutet und uns in Konflikten verloren. Doch wir haben beschlossen, die Krisen zu überwinden. Gemeinsam schaffen wir eine neue Verbindung zu unserer Umwelt und unseren Mitmenschen, erneuern unser Verhältnis zu uns selbst. Lasst uns unser Potential dazu nutzen, auszubrechen. Wir, die HEALinc., weisen den Weg in eine bessere Zukunft, zu einer neuen Gesellschaft, wir bieten die Transformation.
Unsere Welcome-Workshops waren ein voller Erfolg! Die Teilnehmer:innen absolvierten intensive Übungen für Körper, Geist und Seele. Unsere Mitglieder führten sie in Somatic Practices ein und halfen dabei, die mentale Stärke eines jeden Einzelnen zu finden. So konnte unsere Gemeinschaft und unsere Vision hautnah miterlebt werden.”
Die Produktion HEAL - Transforming Life. befasst sich mit den Mechanismen esoterischer Sekten und kapitalistischer Logik zwischen Selbstoptimierung, Heilsversprechen und Gemeinschaftserfahrung. Das Publikum wurde dabei beschwichtigt, verführt und unter Druck gesetzt - es musste jedoch am Ende jede:r selbst entscheiden, wie weit der Weg mit dieser neuen Gemeinschaft beschritten werden soll.
Konzept/Regie/Spiel: Parasites Ensemble | Projektleitung/Assistenz: Elena Lohmann | Dramaturgie: Milena Cestao Kolbowski | Bühnenbild: Franziska Hoh | Kostümbild: Luzy Scheiermann | Musik: Simon Axler | Technik: Sarra Ben Slama | Finanzen: Niels Nester | Fotos: Ingo Solms | Eine Koproduktion mit der studiobühneköln, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.
BD$M - Bratwurst. Deutschland. $chnitzel. Macht.
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2024
Okt 24 + Apr 25 in der TanzFaktur, Köln
Mai 25 im Neues Schauspiel, Leipzig
Sep 26 auf der at.tension #11, Lärz
BD$M ist kein Stück über, sondern ein Stück gegen die AFD.
BD$M ist Fake. BD$M ist Macht und Geilheit.
BD$M ist Entertainment und Spektakel.
BD$M ist multimedial.
BD$M ist Gewalt, denn der Faschismus bedingt Gewalt.
BD$M ist ein Witz. BD$M ist ein Disstrack.
BD$M ist keine Politik, sondern Kunst.
BD$M ist die Frage, wie Kunst gegen die AFD vorgehen kann.
BD$M möchte die AFD zerstören, aber
BD$M ist ein Theaterstück.
BD$M nimmt die AFD ernst, indem es sich über sie lustig macht. Das Stück disst die Partei, benutzt dabei aber deren eigene Strategien und baut auf einer ernsthaften Analyse auf. BD$M erzählt, dass die Führungsfiguren der AFD machtgeile, intrigante Arschlöcher sind, die sich selbst zu Fall bringen.
Als Theaterstück will es Grenzen verschieben - zwischen Wahrheit und Lüge, juristischen Grenzen und jenen des guten Geschmacks - und so Freiräume kreieren. "Nicht subtil, sondern frontal geht dieser Angriff vonstatten, dennoch enthält dieser rasante Medienmix viele kluge und sehr komische Momente", schrieb Thomas Linden in der Kölnischen Rundschau.
Fotos: Jasper Wessel | Eine Koproduktion mit studiobühneköln, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.
lieber wütend als depressed
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2022
Aug/Sep 22 in der Subbelrather Straße, Köln
Jun/Jul 23 in der Außenspielstätte Technologiepark der TanzFaktur, Köln
Vom Bombenlegen zum AufdieStraßekleben: Links-sein heißt Scheitern.
lieber wütend als depressed ist der Versuch, im Spiegel der Vergangenheit die Überforderung des Heute zu sehen. Das Stück unterzieht linken Aktivismus einer Prüfung, indem es ihn mit der Radikalität der RAF vergleicht. Anders: Wäre Ulrike Meinhof nicht tot, hätte sie bestimmt viele Follower:innen. Aber würden die auch schießen?
Das Publikum befindet sich in einem lebendigen Museum. Fünf Räume werden kontinuierlich bespielt. Sie zeigen Fragmente aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Zuschauer:innen können selbst bestimmen, wie viel Zeit sie in jedem Raum verbringen und ob sie mit den Figuren in deren Habitat interagieren wollen. Am Ende steht die Entscheidung: Revolution oder Resignation?
Die Zuschauer:innen bewegen sich in dieser interaktiven Inszenierung eigenmächtig durch die einzelnen Räume. Diese repräsentieren jeweils einen eigenen Themenkomplex und werden von den Darstellenden dementsprechend mit unterschiedlichen theatralen, performativen und intermedialen Mitteln bespielt. "Dem Parasites Ensemble gelingt mit einfachen und beeindruckenden Mitteln, die junge Generation in der Konfrontation mit Geschichte selbst zum Sprechen zu bringen – ohne in einen falschen Repräsentationsgestus zu verfallen", schrieb Hans-Christoph Zimmermann dazu in der choices. Zusätzlich zur Aufführung legt das Kollektiv in einer Ausstellung Details zur Stückentwicklung offen und präsentiert dem Publikum zahlreiche Dokumente, Notizen, Inspirationen und Bürokratie.
Konzept/Regie/Spiel: Parasites Ensemble | Produktionsassistenz: Anna Casters & Ev Knabe | Dramaturgie: Isabella Kolb | Technik: Lena Schleicher Baltrusch | Musik: Simon Axler | Fotos: Haris Ajrulahi | Eine Koproduktion mit der studiobühneköln, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


































